HSGS

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Anknüpfend an den Sachunterricht der Klassen 1-4 sollen im Fach Naturwissenschaften weiterführende naturwissenschaftliche Sicht- und Arbeitsweisen entwickelt werden. Durch eigenes Erleben und Handeln werden den SchülerInnen altersgemäß naturwissenschaftliche Zusammenhänge und Gesetzmäßigkeiten erfahrbar. Dabei sollen sich die SchülerInnen in der durch Technik und Naturwissenschaften geprägten Umwelt zurechtfinden und aktiv teilhaben. Die SchülerInnen erwerben Grundlagen für die Fächer Chemie, Biologie und Phyik der weiterführenden Schulen.

Im Fach Naturwissenschaften werden alle drei Fachdisziplinen nicht einzeln, sondern integrativ unterrichtet. Es geht darum, die spezifischen Sichtweisen der einzelnen Disziplinen zu verdeutlichen und zukünftig in komplexen Handlungsfeldern nutzen zu können.

Zu den Themenfeldern, die im naturwissenschaftlichen Rahmenlehrplan verankert sind, gehören: „Von den Sinnen zum Messen“, Stoffe im Alltag“, „Die Sonne als Energiequelle“, „Welt des Großen – Welt des Kleinen“, Pflanzen, Tiere, Lebensräume“, „Bewegung zu Wasser, zu Lande und in der Luft“, „Körper und Gesundheit“, „Sexualerziehung“ und „Technik“.

Thematisch orientieren sich die Inhalte an Alltagsphänomenen und Alltagsproblemen. Dabei knüpfen sie einerseits an den Vorerfahrungen und das Interesse der SchülerInnen an. Andererseits tragen sie dazu bei, anschlussfähige Grundlagen überfachlicher Kompetenzen der Physik, Biologie und Chemie langfristig anzulegen.

Viele inhaltliche Themenfelder bieten des Weiteren die Möglichkeit fächerübergreifendes Lernen zu ermöglichen und somit Verknüpfungspunkte zu anderen Fächern zu schaffen.

Zu den wesentlichen naturwissenschaftlichen Kompetenzen gehören neben dem Umgang mit Fachwissen und der Erkenntnisgewinnung das Kommunizieren und das Bewerten.

Im Alltag erleben die SchülerInnen Phänomene in ihrer ganzen Komplexität. Im Unterricht werden diese Phänomene mithilfe von naturwissenschaftlichen Denk- und Arbeitsweisen untersucht. Dabei werden Methoden wie Beobachten, Beschreiben, Vergleichen, Messen bis hin zur Bildung von Hypothesen genutzt. Die Überprüfung der Hypothesen erfolgt dann durch verschiedene Experimente oder die Arbeit mit Modellen.

In der mathematisch-naturwissenschaftlichen Lernwerkstatt ist die Ausstattung sowie der Platz geboten, verschiedenste Experimente zu unterschiedlichen Phänomenen durchzuführen. Zu den Themenfeldern „Pflanzen, Tiere, Lebensräume“ und „Körper und Gesundheit“ sind vielfältige Modelle vorhanden, um handelnd verschiedene Aspekte genauer untersuchen und überprüfen zu können.

Die mediale Unterstützung für ausgewählte Phänomene kann aufgrund der flächendeckenden Ausstattung unserer Schule mit Smartboards gewährleistet werden.

Eine weitere wichtige Methode des naturwissenschaftlichen Unterrichts ist das Einbeziehen unterschiedlicher außerschulischer Lernorte. In Berlin sind vielfältige Möglichkeiten für außerschulisches Lernen durch Schülerlabore, Forschungsstätten, Museen, Universitäten, in Unternehmen oder durch Aufenthalte im Freien (Parkanlagen, Wälder, Seen, uvm.) gegeben. Dadurch erhalten unsere  SchülerInnen viele Gelegenheiten, in neuen Zusammenhängen zu denken und handeln sowie eigene Haltungen, Einschätzungen und Perspektiven reflektieren zu können.