HSGS

Sachunterricht

Das Fach Sachunterricht wird mit unterschiedlicher Stundenzahl in den Klassen 1 bis 4 unterrichtet.

Im Fach Sachunterricht sollen die SchülerInnen die sie umgebende Welt entdecken, aus verschiedenen Blickwinkeln betrachten, sich in dieser Welt zunehmend sicher zurechtfinden und Verantwortung für sich selbst sowie andere Menschen und Gegenstände übernehmen. Hierbei sind die sozialwissenschaftliche, naturwissenschaftliche, geografische, historische und technische Perspektive bedeutsam. Dabei wird an vor- und außerschulisch erworbene Einsichten, Erfahrungen, Interessen und Fähigkeiten angeknüpft. Dadurch schafft das Fach Sachunterricht bedeutsame Grundlagen für die integrativen Fächer Naturwissenschaften und Gesellschaftswissenschaften.

Durch eigenes Erleben und Handeln werden den SchülerInnen alters- und entwicklungsgemäß sachunterrichtliche Zusammenhänge und Gesetzmäßigkeiten erfahrbar und das dafür notwendige Begriffsverständnis entwickelt.

Zu den Themenfeldern, die im sachunterrlichen Rahmenlehrplan verankert sind, gehören: „Erde“, „Kind“, „Markt“, „Rad“, „Tier“, „Wasser“, „Wohnen“ und „Zeit“. Diese Themenfelder werden ergänzt um weitere Themen, die sich aus natürlichen Zeitbezügen ergeben. Beispiele hierfür sind regelmäßige Feste, Feierlichkeiten sowie wiederkehrende Feiertage.

Thematisch orientieren sich die Inhalte an Alltagsphänomenen und Alltagsproblemen, die zwar in Ausschnitten, dafür jedoch inhaltlich anspuchsvoll und perpektivenübergreifend vermittelt werden.

Zu den wesentlichen sachunterrichtlichen Kompetenzen gehören neben dem Umgang mit Fachbegriffen das Erkennen, das Kommunizieren sowie das zunehmend sichere Handeln und Urteilen.

Im Alltag erleben die SchülerInnen Phänomene in ihrer ganzen Komplexität. Im Unterricht werden diese Phänomene in ihrer Komplexität reduziert und mithilfe von sachunterrichtlichen Denk- und Arbeitsweisen alters- und entwicklungsgemäß untersucht. Dabei werden Methoden wie Beobachten, Fragen, Vergleichen, Präsentieren und Erklären bis hin zum Diskutieren genutzt. Das gemeinsame Handeln erfolgt hierbei unter Beachtung der vereinbarten Regeln.

In der mathematisch-naturwissenschaftlichen Lernwerkstatt ist die Ausstattung sowie der Platz geboten, verschiedenste Experimente zu unterschiedlichen Phänomenen durchzuführen. Zu den Themenfeldern „Erde“, „Wasser“ und „Zeit“ sind vielfältige Modelle vorhanden, um handelnd verschiedene Aspekte genauer untersuchen und überprüfen zu können.

Die mediale Unterstützung für ausgewählte Phänomene kann aufgrund der flächendeckenden Ausstattung unserer Schule mit Smartboards gewährleistet werden.

Eine weitere wichtige Methode des sachunterrichtlichen Unterrichts ist das Einbeziehen unterschiedlicher außerschulischer Lernorte. In Berlin sind vielfältige Möglichkeiten für außerschulisches Lernen durch Schülerlabore, Forschungsstätten, Museen, Universitäten, in Unternehmen oder durch Aufenthalte im Freien (Parkanlagen, Wälder, Seen, uvm.) gegeben. Dadurch erhalten unsere  SchülerInnen viele Gelegenheiten, in neuen Zusammenhängen zu denken und handeln sowie eigene Haltungen, Einschätzungen und Perspektiven bilden zu können.