HSGS

Förderung

In Schule werden die Kinder gemeinsam in Klassen unterrichtet – und wir wissen, dass die Schüler*innen in ihren Einstellungen, Erfahrungen und vielleicht auch in den unterschiedlichen Kompetenzbereichen individuell zu betrachten sind. Dieser Blick ist an unserer Schule durchweg ressourcenorientiert. Unser Anspruch ist es, durch die entsprechenden Förderbereiche jedem Kind die geeigneten Möglichkeiten zu bieten, sich bestmöglich zu entwickeln.

Grundsätzlich gibt es vier verschiedene Förderschwerpunkte, die nachfolgend kurz dargestellt werden. Hierfür werden die zentralen Aussagen der Senatsverwaltung zitiert. Für einen Blick auf die entsprechenden Seite der SenBJW ist die Überschrift auch gleichzeitig eine Verlinkung.

Welche Maßnahmen an unserer Schule umgesetzt werden, ist an den im Menü aufgeführten Unterpunkten zu erfahren.

„Damit ein Kind sein Potential entfalten und Höchstleistungen erbringen kann, braucht es eine hoghe Leistungsmotivation, effektive Arbeitsstrategien sowie de Fähigkeit zur Stressbewältigung, die es durch Förderung im Elternhaus, in der Kita und in der Schule entwickeln soll.

Eine wesentliche Voraussetzung dafür ist jedoch, dass die Begabung von der Umwelt, der Schulleitung sowie von den Lehrerinnen und Lehrern erkannt und gefördert wird. Geschieht dies nicht, laufen diese Kinder Gefahr, einerseits weniger leistungsfähig zu sein, andererseits unter ihren Möglichkeiten zu bleiben.“

Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie

„Nicht allen Kindern gelingt es, mühelos grundlegende mathematische Kompetenzen zu erwerben bzw. Mathematik zu lernen. Aufgabe der Schule ist es, diesen Schwierigkeiten mit entsprechenden Fördermaßnahmen im Fach Mathematik zu begegnen. Den meisten Kindern kann so geholfen werden.

Einige Kinder haben dagegen lang andauernde besondere Schwierigkeiten, die nicht auf mangelnde Leistungsbereitschaft zurückzuführen ist und die ein erhöhtes Risiko zur Ausprägung einer Rechenstörung darstellt.

[…]

Je früher eine Rechenstörung erkannt wird, desto mehr Zeit bleibt, sie zu überwinden.“

Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie

„Gute Kenntnisse der deutschen Sprache sind entscheidend für den Erfolg in der Schule und im Beruf. Auch Kindern und Jugendlichen, die die deutsche Sprache im Alltag beherrschen, fehlt oft die Bildungssprache, um in allen Fächern in der Schule erfolgreich zu sein. […]

Deshalb wird in Berliner Schulen neben der zusätzlichen Sprachförderung außerhalb des regulären Unterrichts vor allem „Durchgängige Sprachbildung“ in allen Fächern umgesetzt. Davon profitieren nicht nur Schülerinnen und Schüler mit nichtdeutscher Herkunftssprache, sondern alle Schülerinnen und Schüler, die außerhalb der Schule wenig Kontakt mit der deutschen Bildungssprache haben.

Zusätzlich sollen auch die besonderen sprachlichen Kompetenzen von Kindern und Jugendlichen, die mehr als eine Sprache sprechen, genutzt und gefördert werden.“

Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie

Die sonderpädagogische Förderung soll den Betroffenen ein möglichst hohes Maß an schulischer und beruflicher Eingliederung, gesellschaftlicher Teilhabe und selbständiger Lebensgestaltung ermöglichen. In Berlin wird seit Jahren der gemeinsame Unterricht von Kindern und Jugendlichen mit und ohne sonderpädagogischen Förderbedarf praktiziert und weiterentwickelt.“

Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie